Punkt 14 - Heimatmuseum
Heimatmuseum
Im Jahre 1924 beschloss der 1922 gegründete „Verein für Heimatforschung von Schirgiswalde, Kirschau und Crostau“ auf Antrag von Schuldirektor Franz Rösler und Kaufmann Carl Swoboda die Einrichtung eines Heimatmuseums.
Die eifrig gesammelten Gegenstände wurden zunächst in Räumen der Schule präsentiert, 1944 aber auf den Schulboden bzw. Schulhof verbannt. Mit viel Kraft, Zeit und Geld ging Carl Swoboda an den Umbau einer Scheune in der Hentschelgasse nahe dem Schirgiswalder Obermarkt. So konnte 1947 ein schlichtes, aber sehr besuchenswertes Museum eröffnet werden, das sich stetig wachsenden Zuspruchs erfreute. Leider mußte dieses Gebäude wegen Baufälligkeit geschlossen werden. Das Museum zog 1987 in ein Gebäude am Melzerberg, ehe es 1993 hier im Verwalterhaus der ehemaligen Papierfabrik inmitten uralter Gewölbe und Keller neue passende Räumlichkeiten gefunden hatte.
Es vermittelt einen guten Einblick in die Geschichte unserer Stadt. Urkunden, Bücher und mannigfache Gegenstände zeigen das Innungswesen, die Rechtspflege, die Schulverhältnisse und das Wirtschaftsleben der vergangenen Jahrhunderte. Ob Webstuhl, Strumpfwirkstuhl von 1812, Säbel, alte Skulpturen, Lutherbibel, Zunftsiegel, Bilder von großen Söhnen der Stadt - alles findet hier seine Würdigung.
Schirgiswalde kann auch für sich in Anspruch nehmen, eine Krippenstadt zu sein. Ein Ausstellungsteil ist deshalb den Schirgiswalder und Böhmischen Weihnachtskrippen gewidmet.
Besonders interessant: Schauschmieden im Handwerkerkeller!
Danke dem Sponsor dieser Tafel
RICHTER Fördertechnik und Metallbau GmbH